AWO Jugend- und Sozialhilfeverbund
Erfurt
26.07.2017

Acht Prozent mehr Geld für AWO-Mitarbeiter

Die rund 8.500 Beschäftigten der AWO Thüringen erhalten ab 1. Januar 2018 mehr Geld.

Die rund 8.500 Beschäftigten der AWO Thüringen erhalten ab 1. Januar 2018 mehr Geld.

Die Tabellenentgelte des Tarifvertrages steigen für alle Mitarbeiter um 8 Prozent in zwei Stufen.

Zudem steigen die monatlichen Zulagen für Pflegefachkräfte in zwei Schritten um 60 Euro auf dann 200 Euro im Monat. Auch die Zuschläge für Sonn- und Feiertage sowie für Nachtarbeit wurden auf 2,50 Euro pro Stunde bzw. 3 Euro pro Stunde deutlich erhöht. Die Zulagen für alle Erzieher steigen ab Januar 2018 um 40 Euro im Monat auf dann 220 Euro monatlich. Hinzu kommt eine neu eingeführte Zulage von 145 Euro monatlich für Erzieher mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation, die integrativ mit behinderten Kindern arbeiten.   

Zudem wurde die Azubi-Vergütung pauschal um 200 Euro angehoben. Bereits ab 1. September 2017 steigt damit das Einstiegsgehalt eines Auszubildenden auf 957,67 Euro. Neu eingeführt wurde eine Ausbildungsvergütung für die einjährige Ausbildung zum Pflegehelfer in Höhe von 757,67 Euro monatlich. Die Vergütung von Anerkennungspraktikanten im Rahmen der Erzieherausbildung steigt um 21 Prozent auf 1502,02 Euro. 

Mitarbeiter ab dem 60. Lebensjahr erhalten ab dem kommenden Jahr zudem einen Tag tarifvertraglichen Zusatzurlaub.

Die Tarifverhandlungen wurden zwischen dem Arbeitgeberverband der AWO Thüringen e.V. und der DHV – Die Berufsgewerkschaft e. V. geführt. Am 25. Juli wurde das Verhandlungsergebnis arbeitgeberseitig und durch die Tarifkommission bestätigt. Die Laufzeit des Tarifvertrages erstreckt sich bis zum 31. Dezember 2019.